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am 01. und 07. November '03 Beginn jeweils 20 Uhr |
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Oswald von Wolkenstein (1377-1445), der Ritter, Sänger und Liederdichter aus Südtirol, der auf abenteuerliche Weise durch ganz Europa gezogen und sogar bis in den Orient gelangt war, hinterließ - wie kein anderer deutscher Dichter des Mittelalters - einen umfangreichen Fundus an historischen Nachrichten über seinen Lebensweg. Er gab seine reichen Erlebnisse unverblümt mit der Laute zum besten. Archivalien, Bildzeugnisse und autobiographische Angaben in seinen Liedern ergänzen einander zu einem bemerkenswert plastischen Bild einer spätmittelalterlichen Adelsexistenz. Die Brotmaschine - Es ist dies natürlich eine symbolische Bezeichnung, in diesem Fall für ein mobil auszuführendes Handwerk, unabhängig von Ort und Zeit. Hier ist es das Handwerk des "fahrenden" Musikers, Künstlers, Schauspielers, Zauberers etc., der aus seinem erlernten Beruf oder aus seiner Berufung heraus Animation, Aktion und Installation erschlossen hat, um diese in einer innovativen Präsentationsform als Tauschware gegen die notwendigen Betriebsmittel wie Nahrung, Kleidung und Arbeitsmittel zu nutzen. Nachzulesen unter www.planetenfahrer.de/fkoellges/planet-blatt7-bm.html |
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Frank Köllges, geboren 1952 in Düsseldorf. Aufgewachsen in Kaarst. Lebt in Usch in der Südeifel. Musiker, Komponist und Performer. Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, danach an der Musikhochschule Köln. Schlagzeuger unterschiedlichster Ensembles wie Third Eye, Härte 10, Pata-Orchester, Drums of Chaos, AutoFab oder Modern Perkussionquintett. Gründer und Leiter der Orchester Adam Noidlt Intermission und Adam Noidlt Missiles. Einspielung mehrerer Solo-Alben. Konzeption und Leitung verschiedenster Großprojekte wie "The Foodmachine" (New York), "Planetenfahrer" (West3), "Drunter und Drüber" (Art Cologne), Grossorchesterinstallationen in Moers und Lissabon, Eröffnungsgala "25 Jahre Art Basel", "Winterlicht" (Autostadt Wolfsburg), Eröffnung Schauspielhaus Basel u. v. m. 1999 Eröffnung der 1. Konstanzer Literaturtage - Köllges zelebriert erstmals Kling‘s Wolkenstein. Musikalischer Leiter bei Karin Beier "Ein Sommernachtstraum" (Düsseldorf, Berlin, Krakau, Bukarest), "Was ihr wollt" (Hamburg), "Der Sturm" (Köln), "Richard III." (Bochum) und bei Kazuko Watanabe "Madschnun al Malik, Der Narr des Königs" (Düsseldorf), "Rashomon" (Tokyo). Weitere musikalische Partner sind Ulrich Tukur, Gunter Hampel, Mike Hentz, Gerd Dudek, Jaki Liebezeit, Manos Tsangaris u.w. 2003 - freies Dirigat mit den Düsseldorfer Symphonikern in der Tonhalle: "Die Schöpfung II - Die Entstehung des Seins"
Der Autor. Thomas Kling, geboren 1957 in Bingen, aufgewachsen in Düsseldorf. Lebt auf der Raketenstation Hombroich. Dichter und Essayist. Studium philologischer Fächer an den Universitäten Köln, Düsseldorf und Wien. 1977 Veröffentlichung des ersten Buches. Seit Beginn der 80er Jahre Wirkungsentfaltung zunächst von Düsseldorf, dann von Köln aus: nicht zuletzt durch seine öffentlichen Auftritte, Performances und Sprachinstallationen. Zahlreiche Gedichtbände, zwei Bücher, Essays, Künstlerbücher (mit Ute Langanky) und CDs (u.a. mit musikalischer Unterstützung von Frank Köllges). Herausgebertätigkeit und seit 1995 Organisation von "Hombroich: Literatur". Zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt erhielt Kling für sein dichterisches Gesamtwerk den zum ersten Mal vergebenen Jandl-Preis. Kling ist Mitglied der Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache, Darmstadt. |
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