Open-Air-Kino auf Burg Dudeldorf wird fortgesetzt
Nachdem im letzten Jahr das Open-Air-Kino auf der Burg Dudeldorf erfolgreich gestartet ist, geht es in diesem Jahr weiter mit Genussfilmen, italienischen Filmen, Gartenfilmen und opulenten Filmen, natürlich auf Großleinwand! 8.Juli 9.Juli 10.Juli 23.Juli 24.Juli 19.August 20.August 21.August
Einlass jeweils ab 20:30 Uhr, Filmbeginn gegen 22:00 Uhr, im August 21:30 Uhr Die Vorstellungen finden bei schlechtem Wetter in der Burgscheune statt!
8.Juli Was passiert, wenn eine Frau an einer Raststätte den Bus mit ihrer Familie und der ganzen Reisegesellschaft verpasst? Wenn sie so ist wie Rosalba (Licia Maglietta), wenn sie beispielsweise schon immer nach Venedig wollte, ändert sie einfach ihre Reiseroute. Und erlebt märchenhafte Tage: mit einem schüchternen Schöngeist (Bruno Ganz), der eigentlich Kellner ist, einer wunderbaren neuen Freundin, die bei ihren Massagen alle Griffe beherrscht, mit einem Detektiv, der hinter ihr her ist, aber ganz woanders landet ... Mit dieser liebenswürdigen Romanze ist Regisseur S. Soldini ein großer Wurf in bester italienischer Tradition gelungen. Eine charmante Komödie – und eine Hauptdarstellerin – die man unbedingt gesehen haben muss. Licia Maglietta zaubert italienisches Flair auf die Leinwand, was diesen Film ganz besonders im Sommer erlebenswert macht. Der deutsche Schauspieler Bruno Ganz macht mit seinem trockenen Humor den Film doppelt gut. Neunmal wurde dieser Komödie der David di Donatello verliehend, die nur dem OSCAR vergleichbare Trophäe des italienischen Kinos. Ein besonderer Sommer-Geheimtipp!
9.Juli Ironisch-satirischer Historienfilm von Peter Greenaway über die Geschichte eines Künstlers im 17. Jahrhundert, der den Landsitz eines Adligen zeichnen soll. Im Sommer des Jahres 1694 besucht der ehrgeizige Maler Neville den Landsitz der Herberts in Wiltshire. Mrs. Herbert erteilt ihm den Auftrag, vom Haus und seinen Gärten zwölf Zeichnungen anzufertigen. Als Preis bietet sie ihm großzügigste Gastfreundschaft und ihre intimste Aufmerksamkeit. Sehr bald gerät Mr. Neville in eine häusliche Intrige, die ihn nicht nur in den Verdacht des Ehebruchs, sonder in noch viel größere Schwierigkeiten bringt: Es scheint einen Mord gegeben zu haben ... Der opulente Filmschmaus für Cinéasten war nach vielen experimentellen Filmen die erste durchgehende Kinogeschichte, die der renommierte Regisseur, Schriftsteller und Maler Peter Greenaway 1982 auf die Leinwand brachte. Der Film brachte ihm den endgültigen Durchbruch. FSK: ab 12 Jahren, Prädikat: besonders wertvoll
10.Juli preisgekrönter Dokumentation über den “Land Art”-Künstler Andy Goldsworthy. PRESSESTIMMEN: “Über den schottischen Künstler Andy Goldsworthy sind bereits etliche Bildbände erschienen. Sein Material nimmt er ausschließlich aus der Natur. Der Filmemacher Thomas Riedelsheimer begleitete den Künstler vier Jahre lang, dokumentierte den Schaffensprozess, wenn Goldsworthy Landschaften in Kanada, USA, Frankreich und Schottland umgestaltete. Bei seiner mit dem Kamerapreis ausgezeichneten Doku gelangen Riedelsheimer wunderschöne Bilder, deren Wirkung durch die Musik von Fred Frith noch verstärkt wird” (Blickpunkt: Film) “Ein Film von fließender Geschmeidigkeit und kristalliner Schönheit.....“ (Schnitt Filmmagazin) “Ein wirklich visueller Film, mit wirklichen Kinoqualitäten: Dass muss auf der großen Leinwand genossen werden, auch wegen der schönen Musik von Fred Frith!“
Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber Das Greenaway-Meisterwerk erzählt in grellen Bildern, Farben und Dekors von einer herb-erotischen Liebesgeschichte und von der Herrsch- und Freßsucht eines perversen Verbrechers. Auszeichnungen:
Grasgeflüster Über verbotenen Pflänzchen und ihre Nebenwirkungen- wer sagt, das Geld nicht auf Bäumen wächst? Die verwitwete Brenda Bethynn rettet sich mit Cannabis-Anbau im großen Stil aus ihren Geldnöten. Produzent und Autor Mark Crowdy siedelte diese spaßige Provinzposse in seiner Heimat Cornwall an.humorvolles Kino, das rundum zufriedenstellt. Hier stimmt alles: Story, Komik und vor allem die Schauspieler - allen voran Brenda Blethyn ("Little Voice") als Drogendealerin wider Willen. "Grasgeflüster" ist endlich wieder ein richtig schöner Film mit dem so berühmten englischen Humor. Der Film hat alles, was eine Komödie ausmacht. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Gärtnerund informieren Sie die Damen des örtlichen Frauenkomitees......
19.August 2004 Altmeister Theo Angeloupoulos, Greichenlands bedeutendster Filmemacher, inszenierte ein sehr melancholisches Drama über die Einsamkeit, das Marcello Mastroianni in einer Glanzrolle als Hausptakteur präsentiert. Das Motiv Liebe uind Tod durchzieht dieses poetische Meisterwerk. Ein bewegender, philosophisch gehaltvoller Film, dessen leise Melancholie sich in der kargen Erzählweise und im prägnanten Spiel des hervorragenden Marcello Matroianni spiegelt. Ein Film schliesslich über die Lautlosogkeit der Geschichte und über die Liebe.
20.August 2004 Ein wunderschönes Frauenporträt! Lampedusa, angesiedelt auf der Insel gleichen Namens, dem südlichsten Punkt Europas, ist dramatisches italienisches Kino, erzählt mit der Vitalität und der Leichtigkeit eines Märchens. Feinfühlig, verführerisch sinnlich, aber auch in unbeschönigender Härte beschreibt Emanuele Crialese das Leben in einem Fischerdorf und die Seelenlandschaften einer Frau, die sich den Spielregeln dieser isolierten Gemeinschaft nicht fügen will. "LAMPEDUSA ist ein einfacher Film, durchdrungen von der Sonne des Südens, geprägt von den Farben des Meeres und der staubig-felsigen Landschaft. (...) Ein dichter und rundum stimmiger Film, der den Zuschauer dank eines ebenso originellen wie poetischen glücklichen Endes beeindruckt und positiv gestimmt aus dem Kino entlässt." ( filmecho filmwoche) Bester Film CANNES 2002 - Semaine de la Critique - Publikumspreis CANNES 2002 Großes italienisches Kino!
21.August 2004 Meisterhaftes Filmepos über die römische High-Society der 50er Jahre Der Klatschreporter Marcello verfolgt das "süße Leben" der vermeintlichen Prominenz mit neugierigen Blicken und lernt dabei das Leben in allen seinen Facetten kennen. Marcello beginnt seine Jagd nach den „süßen“ Geheimnissen der Prominenz auf der Via Veneto in Rom mit seinen exkusiven Nachtclubs und Cafes, in denen das nächtliche Leben pulsiert. Er nimmt mit, was sich ihm durch seine Arbeit an Abenteuern mit Schauspielerinnen und Sternchen anbietet, so erlebt er u. a. die nächtlichen Eskapaden einer Hollywood-Blondine (unvergesslich Anita Ekberg) im Trevi-Brunnen. Doch die nächtlichen Ekstasen enden in morgendlicher Ernüchterung: Auf der Suche nach dem ewigen Glück entpuppt sich das von Marcello angestrebte Leben in Reichtum und Glamour als eine Welt des Scheins und der Vergänglichkeit Mit "La Dolce Vita" (Das süße Leben) hat der Regisseur Frederico Fellini das Lebensgefühl der 50er-Jahre zum Ausdruck gebracht und damit zugleich den Mythos geschaffen, der bis heute unser Bild Italiens prägt.
Frische Luft gibt es wie immer gratis! |
||